• Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

    Tagore

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Information für Verlage

TaNo wurde am 31.01.1959 in Halle/Saale geboren und ist in einer Großfamilie aufgewachsen. Rastlosigkeit und Unfähigkeit zur Liebe, sowie brutale Erziehungsmothoden, erlebte er bei seiner Mutter.

Um vor der turbulenten Kindheit und der Teilung seiner Familie zu fliehen, begann er früh mit Tagträumen und flüchtete sich in seine eigene Welt.

Das unterstütze seine Lust auf Bücher.

Er erlebte die französischen und englischen Klassiker und lernte die russischen Klassiker  lieben. Deren Tiefe und Wortgewalt finden sich in seinen Texten wieder.

Dieses Erleben auszudrücken, vermochte er nur in Texten und Bildern.

Seine Mutter forderte hohe Leistungsbereitschaft und versuchte seine Begabung zu unterdrücken, jedoch fand er als Erwachsener Wege des Ausdrucks und der Freiheit.

Wegen eines dokumentarischen Romans "Leben im Abseits" wurde er in der DDR verhaftet und für vierunddreißig Monate inhaftiert.

Davon geprägt und tief erschüttert, folgten seine Werke "Drei Wanderer", "Kartoffenbetten isst man nicht" (Literaturagentur Axel Poldner) und zwei Sachbücher (Selbstverlag und Espresso Tutorials).

Es folgten "Hoffnungstassen" - die er während der Haft in Cottbus begann- , "Drei Wanderer", "Wurm im Kopf" und "Vergessene Kindheit".

TaNo sieht sich als kreativen Geist voller Unrast, aber auch geprägt von Unsicherheit und Selbstzweifel.

Mit seinen Arbeiten seit 2001, versucht er die Erlebnisse der Haft und seiner Kindheit erzählerisch aufzuarbeiten.

Was ich mache

- kostenlose Geburtstagsgeschichten seit 1992

- Lektorat seit 1989

- Ghostwriting seit 2001

- private Schreibkurse seit 1990

- fünf Verlagspublikationen seit 1991

Wie es begann

Schon in meiner Kindheit hatte ich oft Tagträume, die ich in Bilder und Worte zusammenfasste. Man forderte mich auf, im Leben zu bleiben.

Ich begann mein Innerstes in Formen zu bringen. Erste Zeichnungen entstanden, als ich acht Jahre alt war. Meistens Skizzen von Bäumen, Sträuchern und Gegenständen. Vielleicht stammt daher meine Vorliebe für Bäume und Landschaften.

Mein Schaffen umfasst 297 Bilder (alle Techniken) wovon leider 87 meiner Seele zum Opfer fielen. Die meisten sind Auftragsarbeiten und befinden sich in Privatbesitz.

Die Welt wurde zu klein und engte mich noch ein. Also musste eine neue, weitere her. Es folgten Texte.

Zunächst Lyrik, dann Kurzgeschichten. Besonders in den Geschichten reflektierte ich meine täglichen Erlebnisse, sowie Träume und Gedanken.

Das Buch "Leben im Abseits" führte leider zur Verfolgung in der DDR und einer Ruhezeit von zwei Jahren und 10 Monaten. Ich wollte es zwar in der Neuzeit lektorieren und überarbeiten, aber jede Seite war, als würde mein Innerstes mit glühenden Morgensternen malträtiert.

Dem folgten 1990 erste Fassungen der "Drei Wanderer" und "Kartoffelbetten isst man nicht". In den Jahren 1992 bis 1999 schrieb ich persönliche Geburtstagsgeschichten. Krankheit und Turbulenzen erzwangen eine Pause.

Beides bot mir eine kleine Welt, in der ich alles verwirklichen und alles sein konnte und durfte.

Welche Techniken ich beim Malen verwende

  • Öl Impasto 
  • Öl Nass in Nass
  • Öl Mix mit Aquarell, Tusche, Acryl
  • Arcyl
  • Aquarell
  • Tusche
  • Chinesische Tusche auf Reispapier
  • Japanische Tusche auf Reispapier
  • Monochrom
  • Dry Brush

Materialien

  • Acryl
  • Ölfarben
  • Wasserfarben
  • Monocrompuder
  • Tusche
  • Kaffee
  • Tee

Womit und was ich schreibe

Ich schreibe eigentlich über jedes Thema, das mich berührt oder beschäftigt.

Dabei kommen mir meine unbändige Neugier und meine Lust an der Abstraktion zu Gute. Das kann eine Person, eine Landschaft, ein Geruch, schlicht alles oder jeder sein.

Als Werkzeug habe ich mich sehr an Papyrus Autor gewöhnt. Sicherlich auch, weil ich es seit drei Versionen einsetze. Damit realisiere ich alte und neue Texte und entwickle Ideen.

Im Moment bin ich auf Entdeckungstour zu DramaQueen.

Technische Hilfsmittel sind mein Diktiergerät, mein MacBook Pro, sowie Bleistift und Tagebuch. Für die kleinen Gedanken zwischendurch begleitet mich mein Reporternotizbuch.