• Im Hund ruhen die Weisheit und Güte, welche wir uns als Menschen versprechen und kaum halten.

    Tano "Drei Wanderer"

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Meine Musen - Meine Hunde

Als in meinem Leben endlich Ruhe eingekehrt war, meine Eltern zogen oft um, begann ich meine erste Freundschaft mit einem Hund.

Rex sein Name. Ein altdeutscher Schäferhund mit wunderbar schwarzem und langem Haar. Er lebte mit mir beinahe sechs Jahre und ging durch einen Unfall über die Regenbogenbrücke.

Ich habe ihn auf einem Hundefriedhof bei Barsberge bestattet.

Mir fiel schnell auf, dass Rex es genoss, wenn ich zeichnete oder malte. Stundenlang saß oder lag er neben mir und begleitete mich in mein Traumland. Morgens, wenn er keine Lust mehr auf Schlafen hatte, kam er in mein Zimmer, warf sich mit voller Länge zwischen mir und der Wand und stemmte seine Beine solange gegen die Wand, bis ich aus dem Bett fiel. Dann war das Hallo immer ganz groß, weil ich ja wach war.

Nach meiner Trauer kann Sissi zu mir. Golden retriever durch und durch. Lieb, treu, verspielt und mit viel Empathie ausgestattet.

Sie blieb bei mir fünf Jahre. Weil ich zum Arbeiten ins Ausland ging, gab ich sie zu einem Freund auf dem Land. Da sie die Familie schon kannte, schien es für Sissi kein Problem zu sein. Und jedes Mal, wenn ich in der Gegend war, besuchte ich sie für einen Tag. Seit dem weiß ich, dass Hunde ihre Freunde wiedererkennen.

Mit dreißig schien mein Leben wieder in ruhigeren Gewässern zu fahren und natürlich suchte ich mir einen neuen Begleiter.

Im Tierheim besuchte ich Kessy, eine Jack Russel Mix Welpe.

Auf dem Weg nach hause trug ich sie auf der Haut unter meinem T-Shirt und gegen den Abschiedsschmerz entschied sie sich in meinem Bett zu schlafen. (Ich weiß, Au-Weia)

Kessy und ich liebten uns wohl am meisten. Wir haben aber auch 11 Jahre miteinander verbracht, bis sie über die Regenbogenbrücke ging. Sie liebte es auf meinem Schreibtisch zu liegen und mir beim Schreiben und Malen eine wunderbare Muse zu sein.

Meine Hunde waren mir immer die besten Begleiter und beflügelten und trösteten mich in so manchen Situationen.

Tata ! Kaum ausgesprochen ist sie schon da … die neue Muse.

 

Tiffy, geboren am 18.04.2019 bei Heinsberg.

Verträumter Blick, wacher Verstand. Liebt meine Probelesungen (oder vielleicht nur meine sonore Stimme).

Sie sitzt auf meinem Schoß, auf dem Schreibtisch (wenn's nicht zu chaotisch ist) oder unter dem Schreibtisch.

Ehrlich, da schläft sie immer ein.